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Dienstag, 6. September 2011

Debian Server - Virtuelle Hosts einrichten

Das Gefasel warum ich hier lange nichts mehr geschrieben habe möchte ich Euch ersparen. Ich möchte nun versuchen die kommenden Tage, häufiger zu Posten. Vielleicht wird ja was draus :)

Ich musst die Tage einem Debian Server das Laufen bei bringen. Damit meine ich, ich hatte eine reihe an Domains die auf eine IP eines Debian Servers zeigten. Jetzt stellt sich natürlich die Frage wie man möglichst schnell die einzelnen Domains dazu bewegen kann was anderes als die "Default" Seite des Apache-Servers anzuzeigen.

Ich habe es mir angewöhnt für alle Domains nach folgende Verzeichniss Struktur zu verwenden. "/var/www/domain/http-root/index.html" Je nach Domainanzahl kann das erstellen dieser Verzeichnissstruktur über die Shell schon zu einer Fleißaufgabe werden. Viele mögen sich Fragen wie Sie überhaupt auf einen Linux Server zugreifen können. Ich denke die meisten benutzen hier das kleine Tool Putty.

Hat man Putty runter geladen benötigt man natürlich die Zugangsdaten zum Server. Hat man diese vorliegen kann man sich einfach einloggen und hat schon schnell den Prompt des Servers vor sich. Hier hilft ein "cd /". Wollt Ihr Euch den kompletten Inhalt eines Verzeichnisses anzeigen lassen so tippt einfach "ls -l" ein. Hier werden Euch neben Erstellungsdatum und Größe noch der Benutzer und die Zugriffsrechter der Datenangezeigt. Dafür sorgt der Parameter "-l". Vergleicht es einfach mal ohne.

Als nächstes erstellen wir unter "/var/www/apache2/sites-available" eine Kofigurations Datei für die einzelnen Domains. In unserem Fall legen wir uns jetzt mit dem (oftmals gehasstem) Vi eine neue Datei an. vi /etc/apache2/sites-available/DomainXY. In diese Datei fügen wir nun folgenden Inhalt ein:


<VirtualHost *>
ServerAdmin email@xyz.de
ServerName www.domainxy.de
ServerAlias domainxy.de w.domainxy.de ww.domainxy.de
DocumentRoot /var/www/domainxy/http-root/
<Directory /var/www/domainxy/>
Order Deny,Allow
Allow from all
# Don.t show indexes for directories
Options -Indexes
</Directory>
</VirtualHost>

Den sogenannten Arbeitsmodus des VI erreichen wir übrigens über das Drücken der "a" Taste. Verlassen können wir diesen mit Hilfe der "ESC" Taste. Speichen tun wir indem wir erst ":" drücken und danach "wq" eingeben. Möchten wir den Editor ohne Speichern verlassen so hier einfach "!q" eingeben.

Nachdem wir diese Datei erstellt haben Müssen wir dem Apachen ja noch mitteilen das sich was geändert hat. Dazu geben wir erstmal "a2ensite DomainXY" ein was dazu führt das Debian einen Symlink im Verzeichnis "/etc/apache2/sites-enabled/" erstellt. Als nächstes müssen wir nur noch die Konfig des Apachen neu laden. Was wir mit "/etc/init.d/apache2 reload" sehr schnell bewerkstelligen können.

Eigentlich und laut vielen Websiten wars das jetzt. Aber ich musste noch folgendes ergänzen, was ich wiederum nur auf EINER Seite gefunden hatte. Von dieser zitiere ich mal wortwörtlich "The next thing to do is to enable virtual hosts in your Apache configuration. The simplest way to do this is to create a file called /etc/apache2/conf.d/virtual.conf and include the following content in it:"


#
# We're running multiple virtual hosts.
#
NameVirtualHost *


Danach die Config des Apachen nochmal neu laden mit dem genannten "/etc/init.d/apache2 reload" Befehl und/oder gleich rebooten mit "/etc/init.d/apache2 reboot".

Abschließend noch ein paar Links die mir geholfen haben. Vielleicht hilft Euch dieser Text ja auch irgendwie weiter, für mich dient er hauptsächlich als Gedächtnisstütze! :-)

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